Mit Thin Clients aus der Desktop-Falle

Wenn ein PC-Lüfter oder eine Festplatte kaputt geht, steht der Betrieb. Der IT-Administrator muss einen neuen PC aufsetzten. Das dauert im günstigsten Fall zwei Stunden, im ungünstigsten Fall bis zu einem Tag. Die Kosten für entstehende Produktivitätseinbußen sind beträchtlich. Hinzu kommt der hohe Aufwand für die Wiederherstellung lokal gespeicherter Daten und Anwendungen. Als effizienten Ausweg aus der Desktop-Falle bieten sich Thin Clients an. Ein Thin Client besitzt weder Lüfter noch Festplatte, dafür aber Industrie-Komponenten, die ihn sechs oder mehr Jahre laufen lassen. Dass ein Thin Client auch den Dauerbetrieb über diese Distanz problemlos bewältigt, beweisen ca. 60 Prozent aller Krankenhäuser in Deutschland, die auf Thin Client-Technologie setzen.

Drastisch vereinfachtes Client-Management

Lässt sich ein Thin Client auf Enterprise-Niveau managen, ist eine einzelne Person in der Lage, hunderte von verteilt stehenden Thin Clients fernzuverwalten – egal ob es sich um Thin Clients mit embedded Windows oder IGEL Linux handelt. Der Clou: Auch PCs und Notebooks lassen sich in einen Thin Client verwandeln und mit hoher Administrationstiefe remote managen. Dafür sorgt etwa die Software UDC des deutschen Thin Client-Marktführers IGEL Technology.

Thin Client schont Budget und Klima

Die UDC Software erleichtert IT-Abteilungen auch den Übergang zum Thin Client-Computing. Denn arbeiten PCs einmal als Thin Client, können sie bis zum endgültigen Ausfall der Hardware weiterlaufen. Danach werden sie einfach durch einen Thin Client ersetzt, der dann zu einem Bruchteil der Kosten arbeitet. Die Ersparnis eines Thin Clients gegenüber einem gemanagten PC liegt etwa zwischen 50 bis 75 Prozent. Darüber hinaus ist ein Thin Client umwelt- und klimaschonend. Über einen Zeitraum von drei Jahren verursacht er inklusive Herstellung, Transport und Betrieb nur halb so viel CO2-Emissionen.

Thin Clients sind sicherer

Ein wesentlicher Pluspunkt des Thin Client ist ferner die Sicherheit. So werden auf dem Thin Client keine Anwenderdaten lokal gespeichert. Ergo können auch keine bei einem Diebstahl in falsche Hände geraten. Die Verbindungen zum unternehmenseigenen Rechenzentrum oder in die Cloud sind verschlüsselt. Darüber hinaus lassen sich die USB-Schnittstellen über das zentrale Management deaktivieren oder gerätespezifisch aktivieren. Viren, Trojanern oder Phishing-Tools können so nicht mehr mittels USB-Speichermedien auf den Rechner und ins Netzwerk gelangen.

Fazit:

Warum noch PCs? Im Vergleich zu einem Thin Client sind PCs überdimensioniert, wartungsintensiv und potentiell unsicher. Warum einige Unternehmen noch immer zögern sich mit Thin Client-Technologie ihrer chronischen Desktop-Schmerzen zu entledigen? Für Thin Client-Anwender ist dies unverständlich.