Die CEBIT 2018 in Hannover

 

Dieses Wochenende fand die Computermesse CEBIT 2018 in Hannover statt. Ein Event von dem die Presse sagt: „Wer nicht kommt, verpasst die Zukunft." Vom 11.-15.06.2018 konnte man sich einen 360-Grad-Blick auf die Digitalisierung von Unternehmen, Verwaltung und Gesellschaft ermöglichen. Die Veranstaltung wurde auf 4 Plattformen unterteilt – d!conomy, d!tec, d!talk und d!campus.

D!conomy konzentrierte sich auf Geschäfte. In sieben Hallen zeigten Innovationsführer das ganze Spektrum der Transformation. Hier konnte man einen guten Einblick in neue Trends erhalten, sich dadurch inspirieren lassen und daraufhin die richtigen Geschäfte zu starten.

Bei d!tec ging es vor allem um die Zukunft. Neue Ideen und Technologien, die die Gesellschaft und Wirtschaft verändern werden, wurden hier vorgestellt.

Erstmals haben sich bei d!talk Stars und Pioniere der Digitalisierung auf mehr als zehn Bühnen mit Experten aus Unternehmen präsentiert und konkretes über den beruflichen Alltag und Visionen für neue Perspektiven gesprochen.

Wer mal etwas Pause von all dem brauchte oder Hunger auf etwas ganz neues hatte, der ging zu d!campus. Im Kern der CEBIT gab es viel zum Spüren, Hören und auch Schmecken. Bands und DJs spielten Musik und Streetfood-Artists sorgten für neue Menüs. Ganz nach dem Motto: Festival meets Business.  

Ein großes Thema dieses Jahr waren die virtuelle Realität und die erweiterte Realität. Von vielen werden diese beiden Begriffe zusammengeworfen und gar verwechselt. Tatsächlich unterscheiden sich diese beiden Technologien erheblich voneinander. Bei der VR (virtuellen Realität) wird der Nutzer in eine vom Computer simulierte „Welt“ gebracht, in die er vollständig eintaucht. Im Gegensatz werden bei der AR (erweiterte Realität) künstliche Elemente in die reale Welt eingeblendet.

Spannend wird das ganze unserer Meinung nach, wenn diese Technologien mit dem Beruf verbunden werden. Heute schon nutzen Ärzte die VR um Operationen zu üben und Forensiker bilden in der Simulation ganze Tatorte nach.

Unternehmen wie eBay, Facebook und Google springen jetzt schon auf diesen Zug auf und verwenden diese Technologien. eBay beispielsweise hat schon die erste rein virtuelle Filiale eröffnet in der die Kunden mithilfe von Spezialbrillen die gewünschten Produkte entdecken können.

 

Ein weiteres Thema war der Trend „Internet of Things“. Es geht darum, dass sich immer mehr Standartgeräte mit dem Internet verbinden lassen. Die meisten Leser von Euch werden Smart Watches bereits kennen. Die Uhren, die den Puls messen, während der Träger Sport macht und dabei auch noch das Training optimiert. Weiter geht es bereits mit Kühlschränken und Waschmaschinen, die mit dem Internet und dem Smartphone verbunden werden, Thermostate die sich den Vorlieben des Bewohners anpassen und Lampen die sich automatisch abschalten, wenn dieser den Raum verlässt.

 

 

Doch Internet of Things bezieht sich nicht nur auf unsere Wohnungen und Häuser. Es wird viel weiter darüber hinaus gehen. Der Trend geht momentan auf vernetze Autos über und wird sich vermutlich bald auf komplette Städte ausbauen. Alles wird miteinander vernetzt sein und den Alltag für die meisten Menschen deutlich vereinfachen.

Nächstes Jahr wird es auch wieder eine CEBIT geben. Der Kommunikationschef der Messe Hartwig Saß hat dies schon bestätigt. Sicher war das allerdings vor der Messe noch nicht. Es wurde abgewartet wie viele Besucher auf die Messe kommen und wie erfolgreich diese wird.

Es hat aber wohl gereicht und deswegen kann auch nächstes Jahr wieder viel über Digitalisierung und Co. informiert werden.

Die Veranstalter sollten sich aber Gedanken über das Problem des zu großen Messegeländes machen. Viele Besucher verlaufen sich regelmäßig auf dem Gelände. Des Weiteren muss man in den Abendstunden bis zu einer Dreiviertelstunde warten um an Essen heranzukommen. 

Ich denke der Blick in Richtung CEBIT lohnt sich auf jeden Fall und ist gerade für Unternehmen, die sich mit Digitalisierung auseinander setzen sehr interessant.